GPT Image 2 mit Prompt oder Referenzbildern nutzen

Erstelle ein neues Bild aus einem schriftlichen Briefing oder nutze vorhandenes Bildmaterial als Richtung für eine neue Version. Wähle im Arbeitsbereich Ausgabegröße und Anzahl, prüfe die berechneten Gesamt-Credits und starte erst, wenn die Einstellungen stimmen.

Redaktionelle Collage zu Bilderstellung mit Text und Referenzbildern

Schriftliches Briefing oder visuelle Referenzen

Für kreative Richtungen, nicht für exakte Rekonstruktion

GPT Image 2 ist ein Modell von OpenAI zur Bilderstellung und -bearbeitung. Auf aiimg.me steht es für Text-zu-Bild und Bild-zu-Bild zur Verfügung. Diese Seite beschreibt die derzeit im aiimg.me-Arbeitsbereich angebotenen Einstellungen, nicht sämtliche Optionen der offiziellen API.

Das Modell ist sinnvoll, solange du noch visuelle Entscheidungen triffst: Was soll die Szene enthalten, wie soll sie gerahmt sein oder wie soll eine Vorlage neu interpretiert werden? Geht es nur darum, eine fertige Datei ohne inhaltliche Änderung zu korrigieren, ist ein klassischer Bildeditor die klarere Wahl.

Gut geeignet für

  • Ein konkretes visuelles Briefing in eine neue Komposition übersetzen.
  • Mit einem vorhandenen Bild eine andere Umgebung, Materialität, Farbwelt oder Behandlung vorgeben.
  • Wenige generierte Richtungen in einem festgelegten Seitenverhältnis vergleichen.
  • Ausgabegröße und Gesamt-Credits vor dem Absenden festlegen.

Nicht gedacht für

  • Ebenen, Pinselmasken, Zuschnittsteuerung oder Retusche auf Pixelebene.
  • Verlustfreie Restaurierung oder garantiertes Hochskalieren einer vorhandenen Datei.
  • Exakte Typografie, Logos, Produktmaße oder unveränderte Identität.
  • Aufgaben, bei denen jedes Detail der Vorlage ohne generative Abweichung erhalten bleiben muss.

Mit Text oder mit einem Bild beginnen

Die Unterscheidung ist einfach: Soll das neue Bild aus einem offenen Briefing entstehen oder von bereits wichtigem Bildmaterial geführt werden?

Text nutzen, solange die Komposition noch offen ist

Beginne mit Motiv und Verwendungszweck. Beschreibe danach Umgebung, Bildausschnitt, Licht, Material, Farbe und Stimmung. Konkrete visuelle Entscheidungen helfen mehr als allgemeine Qualitätsbegriffe. „Zentrierte, transparente blaue Lampe, dunkles Studio, weiches Kantenlicht, viel Platz über dem Motiv für eine Überschrift“ gibt dem Modell eine deutlichere Szene.

Referenzen nutzen, wenn die Vorlage die nächste Version führen soll

Lade mindestens ein Bild hoch, wenn Objekt, Person, Komposition, Pose, Farbwelt oder Kamerawinkel das Ergebnis prägen sollen. Nenne zuerst den Anker, dann die Änderung: „Behalte die zentrierte Flaschensilhouette und die frontale Kameraposition bei. Ändere den Hintergrund zu hellem Travertin und ergänze warmes seitliches Morgenlicht.“ Die Vorlage liefert Kontext, ist aber keine gesperrte Schablone.

Nach Ausgabebedarf wählen, nicht nach der größten Zahl

Der Arbeitsbereich berechnet die Gesamt-Credits aus Auflösung und gewünschter Bildanzahl und zeigt sie vor dem Klick auf „Generieren“ an. Die Schätzung aktualisiert sich mit den Einstellungen, sodass du einen kleinen Test vor dem Absenden mit einer größeren Serie vergleichen kannst. Das bloße Öffnen eines Arbeitsbereichs über diese Seite sendet keine Aufgabe ab und verbraucht keine Credits.

Bilder1K2K4K
110 Credits20 Credits40 Credits
220 Credits40 Credits80 Credits
440 Credits80 Credits160 Credits

Mit 1K die Richtung testen

Mit 10 Credits pro Bild ist 1K die günstigere Möglichkeit, Motiv, Komposition, Farbwelt und Prompt zu prüfen, bevor du mehr Credits einsetzt.

2K für ein größeres Arbeitsergebnis wählen

Mit 20 Credits pro Bild ist 2K die mittlere Option, wenn die Richtung feststeht, aber die höchste verfügbare Ausgabe noch nicht nötig ist.

4K für Aufgaben mit größerem Ausgabebedarf reservieren

Mit 40 Credits pro Bild kostet 4K viermal so viel wie 1K. Nutze es, wenn die Ausgabegröße wichtig ist, nicht um einen unklaren Prompt, unerwünschte Details oder eine schwache Komposition zu reparieren.

Ein Ergebnis zum Prüfen, zwei oder vier zum Vergleichen

Fordere beim Testen eines Prompts oder einer Einstellung zunächst ein Bild an. Wähle zwei oder vier, wenn der Vergleich mehrerer Richtungen die zusätzlichen Kosten rechtfertigt. Mit dem Klick auf „Generieren“ erstellt der Server für jedes angeforderte Ergebnis eine Aufgabe und zieht die Credits ab.

Seitenverhältnis nach dem vorgesehenen Einsatz wählen

Verfügbar sind Auto, 1:1, 5:4, 9:16, 21:9, 16:9, 4:3, 3:2, 4:5, 3:4, 2:3. Nutze Auto bei offenem Layout, 1:1 für quadratische Flächen, 4:5 oder 3:4 für Hochformat, 9:16 für vertikale Displays und 16:9 oder 21:9 für breite Kompositionen. Den Zielort zuerst festzulegen ist meist sinnvoller, als ein fertiges Bild nachträglich in einen anderen Ausschnitt zu zwingen.

Referenzbilder nur nutzen, wenn jedes eine Aufgabe hat

Der Bild-zu-Bild-Arbeitsbereich akzeptiert bis zu 16 Referenzen. Jede Datei darf bis zu 30 MB groß sein; unterstützt werden JPG, JPEG, PNG, WEBP. Das Limit ist sinnvoll, wenn verschiedene Bilder verschiedene Teile der Richtung liefern, etwa eines für das Motiv, eines für die Komposition und ein weiteres für Material oder Farbwelt.

Beginne mit der kleinsten Auswahl, die die Aufgabe klar vermittelt. Widersprechen sich Referenzen bei Form, Kamerawinkel oder Stil, erkläre, welches Bild welchen Teil des Ergebnisses führen soll. Mehr Eingaben liefern mehr Kontext, ersetzen aber keine klare Anweisung.

Lade nur Material hoch, das du verwenden darfst, und lies vor vertraulichen oder sensiblen Bildern unsere Datenschutzerklärung .

Ein generativer Workflow, kein Präzisionseditor

GPT Image 2 erstellt aus Prompt und bereitgestelltem Bildkontext ein neues Ergebnis. Behandle die Ausgabe als generative Interpretation, die geprüft werden muss. Auch ein überzeugendes Bild kann ein für das Briefing falsches Detail enthalten. Prüfe daher die vollständige Größe statt nur einer kleinen Vorschau.

  • Eine höhere Auflösung ändert Ausgabe und Credit-Kosten, garantiert aber keine bessere Interpretation des Prompts.
  • Mehrere Referenzen liefern mehr Kontext; widersprüchliche Vorlagen können die gewünschte Richtung jedoch unklarer machen.
  • Prüfe vor der Veröffentlichung exakten Text, Logos, Gesichter, Hände, Muster, Maße und kleine Strukturen.
  • Bild-zu-Bild kann Details neu interpretieren, die eigentlich unverändert bleiben sollten.

Bearbeite das gewählte Ergebnis bei exakter Typografie, identitätssensiblen Änderungen, vermessener Produktgeometrie oder Compliance-relevanten Assets abschließend in einem geeigneten professionellen Werkzeug.

Einige praktische Fragen

Kostet das Öffnen des GPT-Image-2-Arbeitsbereichs Credits?

Nein. Die Links auf dieser Seite öffnen nur den gewählten Workflow mit vorausgewähltem GPT Image 2. Eine Generierungsaufgabe wird erst gesendet, nachdem du die Einstellungen geprüft und „Generieren“ gewählt hast.

Sind dies alle Einstellungen der offiziellen GPT-Image-2-API?

Nein. Diese Seite dokumentiert die aktuelle Konfiguration auf aiimg.me: Text zu Bild, Bild zu Bild, die aufgeführten Seitenverhältnisse, 1K-, 2K- und 4K-Ausgabe, ein, zwei oder vier Ergebnisse pro Durchlauf sowie die aktuellen Grenzen für Referenzbilder. Die offizielle API kann andere Einstellungen anbieten.

Mit einem Briefing beginnen oder visuellen Kontext mitbringen

Nutze Text zu Bild, solange die Komposition offen ist. Wähle Bild zu Bild, wenn ein vorhandenes Motiv, Layout oder eine visuelle Richtung das neue Ergebnis führen soll. Beide Wege öffnen mit ausgewähltem GPT Image 2.